Grohner Düne, Wohnanlage in Vegesack, Deutschland
Die Grohner Düne ist eine Wohnanlage mit 570 Wohnungen in 16 Geschossen und bis zu 55 Metern Höhe an der Friedrich-Klippert-Straße, Hermann-Fortmann-Straße und Bydolekstraße in Bremen-Grohn, nahe dem Vegesacker Bahnhof und Hafen. Errichtet 1969 bis 1973 von der Bremer Treuhand nach Plänen ihrer eigenen Planungsabteilung, staffelt sie sich treppenartig bis zur Dachheizzentrale empor; unter dem hofartigen Innenraum liegt die Tiefgarage.
Die Anlage wurde von 1969 bis 1973 von der Bremer Treuhand auf dem Gelände der früheren Norddeutschen Steingutfabrik errichtet, die dort Steingut herstellte. Von den geplanten 730 Einheiten in drei Bauabschnitten wurden nur die ersten beiden mit 570 Wohnungen realisiert. Architekt war die Planungsabteilung der Bremer Treuhand; der dritte Bauabschnitt wurde angesichts wachsender Kritik an solchen Großprojekten verworfen.
Der Name „Düne“ bezieht sich auf die treppenartig bis auf 16 Etagen hochstaffelte Silhouette, die von der Dachheizzentrale bekrönt wird. 2014 hatten 87 % der knapp 1700 Bewohner einen Migrationshintergrund, und es leben Angehörige großer Großfamilien hier; das Integrationskonzept „Pro Düne“ stammt von 2013.
Die Anlage liegt an der Grenze zwischen Grohn und Vegesack, nahe dem Bahnhof Vegesack, dem Einkaufszentrum Kontor, dem Vegesacker Hafen sowie Weser und Lesum. Die ringförmig, treppenartig angelegte Bebauung reicht bis 16 Geschosse und 55 Meter Höhe; unter dem hofartigen Innenraum befindet sich die Tiefgarage. Der gesamte Ortsteil Grohn umfasst nur etwa zwei Quadratkilometer.
Die treppenartig bis auf 16 Etagen hochstaffelte Silhouette wird von der Dachheizzentrale bekrönt; der architekturführer bremen liest darin eine übersteigerte Nachahmung der natürlichen Topographie. Derselbe Führer nennt den weißen Riesen ein warnendes Wahrzeichen statt eines Vorbilds.
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