Gneisenau-Kaserne, Militärkaserne in Horchheimer Höhe, Koblenz, Deutschland
Die Gneisenau-Kaserne ist eine Militäranlage auf dem erhöhten Gelände von Horchheimer Höhe oberhalb des Rheins. Die Liegenschaft umfasst zahlreiche Gebäude, die sich über ein großflächiges Areal verteilen und bis heute für militärische Zwecke genutzt werden.
Die Anlage wurde 1936 bis 1938 errichtet und diente zunächst der deutschen Wehrmacht. Nach 1945 übernahmen französische Streitkräfte die Kaserne und nutzten sie bis in die 1950er Jahre.
Die Kaserne trägt den Namen des Generals Neithard von Gneisenau, eines preußischen Militärkommandanten, der zum Sieg bei Waterloo beitrug.
Die Kaserne befindet sich an der Alten Heerstraße und ist aufgrund ihrer militärischen Nutzung für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Besucher können das Gelände nur von außen einsehen oder von erhöhten Positionen in der Umgebung Ausblicke auf die Anlage erhalten.
In der Nachkriegszeit bot die Kaserne über 2.000 polnischen Vertriebenen vorübergehend Unterkunft. Diese Personen kehrten später in ihre Heimat zurück, nachdem die Kaserne unter französischer Kontrolle stand.
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