Denkmal für die Gefallenen des Feldzugs von 1866, Kriegerdenkmal in Koblenz, Deutschland.
Das Denkmal für die Gefallenen des Feldzugs von 1866 ist ein Tuffstein-Obelisk auf einem kubischen Sockel mit drei Inschrifttafeln, auf denen 489 Namen von Soldaten verschiedener Regimenter verzeichnet sind. Das Bauwerk steht auf dem Glockenberg im Stadtteil Asterstein und bietet von hier aus direkte Ausblicke auf den Clemens-Platz, das Schloss und die Rheinufer.
Das Denkmal wurde 1867 durch Kabinettsorder genehmigt und 1869 von Offizieren des VIII. Armeekorps im Garten der Ingenieur-Offiziere westlich des Flankenturms von Fort Asterstein aufgestellt. Entworfen hat es der Kölner Dombildhauer Christian Mohr; die Einweihung fand am 3. Juli 1869 im Beisein des Generals Karl Eberhard Herwarth von Bittenfeld statt.
Entworfen wurde das Denkmal vom Kölner Dombildhauer Christian Mohr; die Steinmetzarbeiten führte Meister Grot aus Brohl aus, die Schrifttafeln Wiehl aus Neuwied und die Reliefs die Kölner Dombauhütte. Bis in die 1920er-Jahre trafen sich hier Veteranen des Krieges von 1866 zu Gedenkfeiern, als die Umgebung als Gartenanlage gestaltet war.
Das Denkmal steht am Kolonnenweg in Koblenz-Asterstein auf dem Glockenberg. Es gehört zum Festungspark am Fort Asterstein und wird seit 2019 nachts beleuchtet. Die Stadt hält den Hang durch regelmäßige Pflege frei, damit die Sichtbeziehung zum Rhein und zum Clemensplatz erhalten bleibt.
Die ursprüngliche Bekrönung des Obelisken, eine steinerne Kopie des Erinnerungskreuzes für den Feldzug von 1866, ging im Zweiten Weltkrieg verloren und wurde nicht ersetzt. Eine Restaurierung Ende der 1970er-Jahre besserte Schäden mit Kunststeinmasse aus, doch Bekrönung und Teile der Inschriften fehlen bis heute. Seit 2019 wird das Denkmal nachts beleuchtet, als Teil des Festungsparks am Fort Asterstein.
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