Denkmal für die Gefallenen des Feldzugs von 1866, Kriegerdenkmal in Koblenz, Deutschland.
Das Denkmal für die Gefallenen des Feldzugs von 1866 ist ein Tuffstein-Obelisk auf einem kubischen Sockel mit drei Inschrifttafeln, auf denen 489 Namen von Soldaten verschiedener Regimenter verzeichnet sind. Das Bauwerk steht auf dem Glockenberg im Stadtteil Asterstein und bietet von hier aus direkte Ausblicke auf den Clemens-Platz, das Schloss und die Rheinufer.
Das Denkmal wurde 1867 durch Kabinettsorder genehmigt und ehrte preussische Soldaten, die waehrend des Deutsch-Oesterreichischen Krieges von 1866 gefallen waren, besonders in den Schlachten von Langensalza und Koeniggraetz. Preussische Offiziere des VIII. Armeekorps beauftragten den Koelner Bildhauer Christian Mohr mit dessen Entwurf.
Der Obelisk zeigt auf seiner Rheinseite einen Eichenkranz mit der Jahreszahl 1866, ein Symbol, das Besucher oft übersehen. Diese Details verbinden das Denkmal mit der Erinnerung an die gefallenen Soldaten auf subtile Weise.
Das Denkmal ist am besten vom Glockenberg aus erreichbar und leicht vom Clemens-Platz orientierbar. Seit 2019 wird es nachts illuminiert, was besonders zur Erkundung des umliegenden Fort Asterstein beitraegt.
Das Denkmal wurde 1867 errichtet, nachdem ein kurzer Krieg die politische Karte Europas neu gestaltet hatte. Heute steht es in Fort Asterstein, einer Festung, die erst Jahre spaeter erbaut wurde und das gesamte Gebiet zum Schutz des Rheintals umgibt.
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