Martin-Gropius-Bau, Kulturdenkmal in Ehrenbreitstein, Koblenz, Deutschland
Das Martin-Gropius-Bau ist ein dreigeschossiges Backsteingebäude mit fünfzehn Fensterachsen und hohen Decken in der Ehrenbreitstein-Gegend. Die Klinkerfassade prägt das Erscheinungsbild und verleiht dem Gebäude seine charakteristische Ausstrahlung.
Das Gebäude wurde zwischen 1876 und 1877 von den Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden erbaut. Ursprünglich diente es als preußisches Garnisonshospital mit 96 Betten.
Das Gebäude zeigt Merkmale der Berliner Schule und folgt Karl Friedrich Schinkel's Prinzipien mit seinen charakteristischen Gewölbefenstern und dem zentralen Risalit. Besucher können diese architektonischen Details heute noch deutlich erkennen und das Bauwerk als Beispiel preußischer Architekturtraditionen verstehen.
Nach umfangreichen Renovierungen, die 2011 abgeschlossen wurden, ist das Gebäude heute ein Wohnhaus mit modernen Ergänzungen. Balkonvorbau und Aufzugsschächte wurden hinzugefügt, um den Funktionen des heutigen Wohnens zu entsprechen.
Das Gebäude ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Oberes Mittelrheintal seit 2002. Diese Anerkennung unterstreicht seine Bedeutung als historisches Zeugnis der Rheinregion.
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