Konradhaus Koblenz, Theater und Kulturdenkmal in Koblenz-Ehrenbreitstein, Deutschland
Das Konradhaus ist ein klassizistisches Gebäude in Koblenz mit einer rustikalem Erdgeschoss und glattem Verputz in den oberen Stockwerken. Im Inneren befinden sich ein Theatersaal mit etwa 100 Plätzen sowie Räume für Ballettunterricht und Fitnesstraining.
Das Gebäude wurde 1874 als Casino und Offizierswohnheim erbaut und erhielt damit eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben der Stadt. Nach 1930 erwarben Kapuzinermönche das Haus und nutzten es für Ausbildungszwecke, was seine Funktion grundlegend veränderte.
Das Gebäude ist nach einem Heiligen benannt und zeigt bis heute die starke Verbindung zum benachbarten Kloster, die durch einen Verbindungsgang sichtbar wird. Besucher können in den Räumen sehen, wie religiöse und weltliche Nutzung sich hier vermischen.
Der Theatersaal kann für Veranstaltungen gemietet werden und bietet eine intime Atmosphäre für kleinere Produktionen. Die Lage im Stadtteil Ehrenbreitstein ist gut erreichbar und die Räume sind barrierefrei zugänglich.
Ein dekorativer Durchgang verbindet das Haus mit dem Kapuzinerkloster und zeigt eine Figur des Heiligen Konrad von Parzham. Dieser Übergang ist für Besucher sichtbar und erinnert daran, wie eng weltliches und religiöses Leben hier verflochten sind.
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