Laeiszhof, Handelsgebäude in Hamburg-Altstadt, Deutschland
Das Laeiszhof ist ein Kontorhaus in Hamburg-Altstadt mit einem dreiflügeligen Design, grauem Granit am Sockel und rotbraun gefärbten Granitblöcken in den oberen Stockwerken. Die Konstruktion zeigt die solide Handwerkskunst eines bedeutenden Handelsgebäudes aus der Gründerzeit.
Das Gebaude wurde zwischen 1897 und 1898 von Bernhard Hanssen, Wilhelm Emil Meerwein und Martin Haller fur die Reederei F. Laeisz entworfen. Es entstand in einer Zeit, als Hamburg als Hafenstadt und internationales Handelszentrum rasant wuchs.
Die Eingangsfassade zeigt Statuen von historischen Personen des Bildhauers Bruno Kruse, die die Verbindung zwischen Handel und Hamburgs Seemannsgeschichte darstellen. Diese Figuren erinnern Besucher an die maritime Tradition, die das Gebäude prägte.
Das Gebaude liegt in der Nahe der Trostbrucke und behalt seine ursprungliche Funktion als Sitz von Schiffversicherern und der Reederei F. Laeisz. Als erreichbares Baudenkmal in der Altstadt kann man die Aussenfassade und die dekorativen Details beim Spaziergang bewundern.
Auf dem Giebel sitzt eine Pudelfigur, eine Anspielung auf die Ehefrau von Carl Laeisz und die Tradition, die Schiffe der Flotte mit dem Buchstaben P zu benennen. Diese ungewohnliche Verzierung bleibt vielen Besuchern verborgen, obwohl sie ein faszinierendes Detail der Baugeschichte darstellt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.