Mahnmal St. Nikolai, Kriegsmahnmal in Hamburg, Deutschland
Das St. Nikolai Denkmal ist ein Kriegerdenkmal in Hamburgs Altstadt und besteht aus einem 147 Meter hohen Kirchturm, der nach der Zerstörung des Gebäudes erhalten blieb. In der Krypta unter dem Turm befinden sich Ausstellungsräume, und die Turmspitze ist über einen Glasaufzug erreichbar.
Der ursprüngliche Bau entstand im 14. Jahrhundert als Kirche und wurde zur einen der wichtigsten Strukturen der Stadt. 1943 zerstörten Luftanschläge das Gebäude fast vollständig, während der Turm stehen blieb und seitdem als Denkmal fungiert.
In der Krypta findet sich eine Ausstellung über Hamburg während der Zeit von 1933 bis 1943, die zeigt, wie Krieg und politische Ereignisse die Stadt und ihre Menschen veränderten. Besucher können hier Gegenstände und Dokumente sehen, die diese Zeit dokumentieren und die Geschichte greifbar machen.
Besucher sollten beachten, dass der Glasaufzug nur bis zur 76-Meter-Marke fährt, nicht bis zur Turmspitze, was trotzdem einen weiten Blick über die Stadt ermöglicht. Die Stufen können bei Wunsch erstiegen werden, aber der Aufzug erspart viel Anstrengung und ist für viele Menschen praktischer.
Der Turm beherbergt ein Glockenspiel mit 51 Glocken, das täglich automatisch Melodien spielt und jeden Donnerstagmittag live Konzerte aufführt. Dieses Glockenspiel ist für viele Besucher eine Überraschung und verleiht dem Denkmal eine zusätzliche musikalische Dimension.
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