Vierländerin-Brunnen, Brunnen von Engelbert Pfeiffer in Hamburg
Der Vierländerin-Brunnen ist ein Denkmal auf dem Hopfenmarkt in der Hamburger Altstadt, das aus Stein und Gusseisen gefertigt wurde. Die achteckige Basis trägt eine neugotische Eisendachkonstruktion mit dekorativen Elementen, während vier bronzene Enten das Wasser ausspei und die zentrale Steinfigur eine Marktverk auerin in Tracht zeigt.
Das Werk wurde 1878 von Bildhauer Engelbert Peiffer geschaffen und von Franz Andreas Meyer entworfen; es stand ursprünglich am Meßberg. Nach schweren Kriegsschäden erfolgte 1953 eine grundlegende Restaurierung mit neuer Sandsteinkopf, und 2019 wurde eine umfassende Sanierung abgeschlossen, bei der Rostschäden behoben und die Wasserfunktion wiederhergestellt wurden.
Die Figur stellt eine Frau aus der Region Vierlande dar, die in traditioneller Tracht mit Kopfbedeckung und Gemüsekorb abgebildet ist. Sie verkörpert die Marktverkäufer und Arbeiterin aus diesem Landstrich und zeigt, wie Menschen damals ihren Lebensunterhalt verdienten.
Der Brunnen liegt zentral auf dem Hopfenmarkt in der Altstadt und ist leicht zu Fuß erreichbar. Das Gelände ist offen zugänglich, und die beste Zeit zum Betrachten ist tagsüber, wenn man die Details der Steinfigur und die dekorativen Elemente klar sehen kann.
Die vier bronzenen Enten an der Basis sind nicht nur dekorativ, sondern funktionieren als echte Wasserspeier und erzeugen kleine Springbrunnen. Dieses spielerische Element verleiht dem ansonsten ernsthaften Denkmal einen charmanten Eindruck und macht es für Kinder besonders interessant.
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