Kontorhaus Stubbenhuk, Bürogebäude der 1920er Jahre in Neustadt, Hamburg, Deutschland
Das Kontorhaus Stubbenhuk ist ein siebengeschossiges Buerogebaeude aus den 1920er Jahren in Hamburgs Neustadt mit einer Backsteinschale und dekorativen Mauerwerksdetails. Die Fenster sind in Segmentbogen angeordnet, besonders im Erdgeschoss, und das Gebaude faellt durch seine klare Form und solide Konstruktion auf.
Das Gebaude entstand zwischen 1923 und 1925 unter der Leitung des Architekten Wilhelm Lemm als Zentrale der Hamburger Getreideaufzugsgesellschaft im kommerziellen Hafenviertel. Es gehoert zu den fruehen Beispielen moderner Bueroraumgestaltung, die Stahlbetonkonstruktion mit funktionalen Innenraeumen verbunden hat.
Der Name Stubbenhuk bezieht sich auf die historische Lage an einer Hafenkante, und das Innere zeigt handwerkliche Details wie geschnitzte Holzgeländer und Kalksteinverkleidung, die den Geschmack der Hamburger Kaufleute widerspiegeln. Diese Gestaltungsmerkmale prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gebäudes und zeigen, was den wohlhabenden Unternehmern dieser Zeit wichtig war.
Das Gebaude ist heute Sitz der Henrinannen-Schule fuer Journalisten und wird von grossen deutschen Verlagsunternehmen unterstuetzt. Besucher sollten sich bewusst sein, dass das Gebaeude hauptsaechlich als Arbeitsstelle funktioniert und Besichtigungen daher begrenzt sind.
Das Gebaude nutzt ein Stahlbetonskelett, das es ermoeglichte, die Raeume innen flexibel umzugestalten, waehrend die Betonsaeulen eine klare Aussengliederung schafften. Dies war eine innovative Loesung, die den Anforderungen von modernen Buerogebaeuden der Zwanziger Jahre entsprach.
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