Slomanhaus, Bürogebäude in Neustadt, Hamburg, Deutschland
Das Slomanhaus ist ein denkmalgeschütztes Bürogebäude in der Hamburger Neustadt, errichtet aus rotem Backstein mit hohen Fenstern und Blick auf die Elbe. Das Gebäude verfügt über eine zentrale Treppenanlage und großzügige Büroetagen mit flexiblen Grundrissen.
Das Gebäude wurde 1908 von den Architekten Martin Haller und Hermann Geissler für eine Hamburger Reederei entworfen. Fritz Höger, bekannt für seinen expressionistischen Backsteinbaustil, erweiterte es 1922 um ein weiteres Stockwerk.
Das Slomanhaus steht im Hamburger Kontorviertel, wo jahrhundertelang Reedereibüros und Handelsfirmen ihren Sitz hatten. Wer durch die Straße läuft, sieht noch heute die schwere Backsteinarchitektur, die für diesen Teil der Stadt typisch ist.
Das Gebäude liegt in Laufnähe zur S- und U-Bahn-Station Baumwall und ist damit gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Da es sich um ein aktives Bürogebäude handelt, ist der Zugang für Besucher in der Regel auf die öffentlich zugänglichen Bereiche beschränkt.
Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein funktionierender Paternoster, einer der wenigen noch in Betrieb befindlichen in Hamburg. Dieser Aufzug ohne Türen und feste Haltepunkte bewegt sich kontinuierlich im Kreis und ist für viele Besucher ein völlig unbekanntes Erlebnis.
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