Hiroshima-Nagasaki-Park, Gedenkpark im Stadtteil Neustadt-Süd, Köln, Deutschland
Der Hiroshima-Nagasaki-Park ist ein Grünflächenareal in Neustadt-Süd zwischen der Aachener Straße, der Universitätsstraße und der Bachemer Straße gelegen. Wasserbecken und das Museum für Ostasiatische Kunst prägen die Umgebung des Parks.
Das Gelände war während der NS-Zeit als Maifeld für Massenveranstaltungen bekannt und diente nach dem Zweiten Weltkrieg als Deponie für Trümmer. Der Park wurde später als Symbol der Friedensbewegung wiederhergestellt.
Das Denkmal im Park zeigt eine gefaltete Origami-Kranich-Skulptur von Hannes Helmke, die Frieden und den Wunsch nach atomarer Abrüstung ausdrückt. Der Ort lädt Besucher dazu ein, über die Bedeutung von Entwaffnung und internationaler Verständigung nachzudenken.
Der Park ist über die Straßenbahnlinien 1 und 7 leicht zu erreichen und bietet Platz für Sportaktivitäten, Picknicks und Entspannung. Besucher finden schattige Bereiche und offene Grünflächen für verschiedene Aktivitäten zur Verfügung.
Die Einweihung 2004 war ein wichtiger Moment mit Kazuo Soda, einem Überlebenden des Nagasaki-Bombenanschlags, und dem japanischen Konsul Toshihiko Mochizuki. Diese Begegnung gab dem Ort seine besondere Bedeutung als internationales Friedenszeichen.
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