Pfarrkirche Christi Auferstehung, Katholische Kirche in Neustadt-Süd, Deutschland
Die Pfarrkirche Christi Auferstehung ist eine Kirchenanlage in Köln, deren Struktur aus Backstein und sichtbarem Beton mit einem vielschichtigen, polygonalen Grundriss besteht. Die verschiedenen zusammenhängenden Gebäudeteile bilden ein komplexes Ensemble, bei dem das ursprüngliche Turm das markanteste Element darstellt.
Die Kirche wurde 1907 fertiggestellt, wurde aber 1944 im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wobei nur der Turm von der ursprünglichen Struktur erhalten blieb. Die Wiederaufbaumaßnahmen prägten die Form des Gebäudes nachhaltig und führten zu einer völlig neuen architektonischen Gestaltung.
Der Altarraum zeigt eine Bronzeskulptur von Franz Josef Lipensky, die Christus am Kreuz darstellt, umgeben von Menschen aus verschiedenen Lebenssituationen. Diese Darstellung lädt Besucher ein, sich mit vielen Perspektiven auf Glauben und menschliches Leben auseinanderzusetzen.
Die Kirche ist über einen Durchgang zugänglich, der zu einem ehemaligen Pfarrgarten führt, wo Besucher ein Gefühl für das Gelände bekommen. Der Gottesdienstraum befindet sich unter einer Glaspyramide und schafft eine besondere Lichtatmosphäre während des Besuchs.
Bei der Wiederherstellung zwischen 1991 und 1993 wurde ein heiliger Raum im Keller integriert, während gleichzeitig Büroflächen in den oberen Stockwerken untergebracht wurden. Diese ungewöhnliche Mischung zeigt, wie die Kirche den Anforderungen der modernen Nutzung angepasst wurde.
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