Synagoge Köln, Jüdische Synagoge in Neustadt-Süd, Köln, Deutschland.
Die Roonstrasse-Synagoge ist ein Gotteshaus im Viertel Neustadt-Süd mit einer markanten Kuppel über dem Betraum und einer symmetrischen Bauform aus Tuffstein. Das Gebäudekomplex umfasst mehrere vierstöckige Nebengebäude und bietet Raum für verschiedene Funktionen neben dem religiösen Dienst.
Das Gebäude wurde 1938 während eines Pogroms zerstört, stand lange Zeit als Ruine und wurde dann in den 1950er Jahren nach neuen Plänen wieder aufgebaut. Die Wiedereröffnung fand 1959 statt und markierte einen Neuanfang für die jüdische Gemeinde.
Die Synagoge trägt den Namen der Straße, in der sie steht, und ist heute ein Ort, wo Gemeindemitglieder zusammenkommen, um zu beten und gemeinsam zu feiern. Man sieht hier Menschen aller Generationen, die an religiösen Festen und kulturellen Veranstaltungen teilnehmen.
Das Gelände beherbergt ein Restaurant mit koscherem Angebot, eine Bibliothek, ein Museum und Räume für religiöse Unterweisungen und Gemeindeveranstaltungen. Besucher sollten beachten, dass Vorsichtsmassnahmen für den Zugang gelten und es ratsam ist, vorher Informationen zur Besichtigung einzuholen.
Im Jahr 2005 besuchte Papst Benedikt XVI. das Gebäude und war damit der erste Katholische Kirchenführer, der einen jüdischen Gebetsort in Deutschland besuchte. Dieser historische Moment symbolisierte Respekt zwischen den beiden Religionen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.