Jüdisches Gemeindehaus, Jüdisches Gemeindehaus in Charlottenburg, Deutschland.
Das Jüdische Gemeindehaus ist ein Gebäude im Stil der Nachkriegsmoderne im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, das Ende der 1950er Jahre errichtet wurde. Es beherbergt einen großen Versammlungssaal, Unterrichtsräume, eine Bibliothek und ein koscheres Restaurant.
An diesem Ort stand eine Synagoge, bis sie 1938 während der Novemberpogrome zerstört wurde. Das heutige Gebäude entstand in den späten 1950er Jahren als Ort für die Erneuerung jüdischen Lebens in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Name des Hauses benennt die jüdische Gemeinschaft, die sich nach dem Krieg hier neu versammelte. Heute treffen sich hier Menschen zum Gottesdienst, zum Lernen und zu gemeinsamen Mahlzeiten in einem koscheren Restaurant.
Das Gebäude liegt an der Fasanenstraße in Charlottenburg und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Da es sich um ein aktives Gemeindezentrum handelt, empfiehlt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, ob Veranstaltungen oder Gottesdienste stattfinden, da der Zugang dann eingeschränkt sein kann.
In die Wände des Neubaus wurden Davidsterne eingearbeitet, die aus der zerstörten Synagoge stammen. Diese Fragmente verbinden das alte Gebäude mit dem neuen auf eine stille, aber sichtbare Weise.
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