Calverbühl, Naturdenkmal in Dettingen an der Erms, Deutschland.
Der Calverbühl ist ein Naturschutzgebiet bei Dettingen an der Erms mit einer Höhe von etwa 509 Metern und zeigt eindrucksvolle Basaltgesteinsformationen auf seiner Oberfläche. Ein großer Lindenbaum krönt den Gipfel und prägt das Aussehen des Hügels.
Vor der Reformation im Jahr 1534 stand auf dem Hügel eine kleine Kapelle, zu der Dettinger Bewohner regelmäßig an Fronleichnam kamen. Die Kapelle ist längst verschwunden, aber der Ort behielt seine religiöse Bedeutung.
Der Hügel ist ein bedeutsamer Ort für die Naturbeobachtung und zeigt die geologische Vielfalt der Schwäbischen Alb. Besucher können hier die Unterschiede zwischen Kalkstein und Basalt direkt in der Landschaft erleben.
Der Hügel ist über mehrere Wanderwege erreichbar, darunter einen vorderen Aufstiegsweg und einen hinteren Weg über felsiges Terrain. Die Wege bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und führen zu Aussichtspunkten mit Blicken auf Stuttgart und das Ermtal.
Das Gelände zeigt starke magnetische Anomalien, die von Magnetit-Mineralien in den Basaltgesteinen stammen und durch Blitzeinschläge verstärkt werden. Diese Magnetfelder machen den Hügel für Interessierte an Geologie und Geophysik besonders faszinierend.
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