Inseln im Großen Plöner See und Halbinsel Störland, Naturschutzgebiet bei Plön, Deutschland
Das Große Plöner See mit seinen Inseln und der Halbinsel Störland bildet ein Schutzgebiet mit offenen Wasserflächen, Röhrichten und mehreren unbewohnten Eilanden auf einer Fläche von etwa 261 Hektar. Die Uferzonen und flachen Gewässer schaffen unterschiedliche Lebensräume innerhalb des zusammenhängenden Naturraums.
Das Gebiet wurde 1992 unter Schutz gestellt und ist Teil des größten Naturschutzprogramms in Schleswig-Holstein. Diese Unterschutzstellung war eine Reaktion auf die Notwendigkeit, die biologische Vielfalt in dieser sensiblen Seenlandschaft zu bewahren.
Die Halbinsel Störland und die Seen zeigen die Art, wie Menschen in Norddeutschland traditionell mit Wasser und Natur leben, als Teil der Landschaft statt separat von ihr. Besucher sehen heute noch diesen ausgewogenen Umgang, wenn sie die Wege entlang gehen und die Wasserflächen beobachten.
Der beste Zugang erfolgt über gekennzeichnete Wege entlang der Halbinsel Störland, wo Besucher die geschützten Bereiche einsehen können, ohne sie zu betreten. Wasserseitige Beobachtungen sind von zulassungskonformen Bootstouren aus möglich, die den genehmigten Routen folgen.
Der See enthält die größte Inselkonzentration aller schleswig-holsteinischen Seen und fungiert als Hauptbrutgebiet für Wasservögel in der gesamten Region. Diese Vogelvielfalt ist sichtbar bei Besuchen während der Brutzeit, wenn verschiedene Arten über dem Wasser aktiv sind.
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