Prinzenhaus, Königliche Sommerresidenz in Plön, Deutschland.
Das Fürstenhaus steht auf dem Gelände von Schloss Plön und kombiniert einen zentralen Pavillon aus dem 18. Jahrhundert mit seitlichen Erweiterungen aus dem 19. Jahrhundert. Die Räume zeigen Möbel und Dekoration aus der Zeit seiner Nutzung, während die umgebenden Gärten zum Erkunden einladen.
Das Gebäude entstand ursprünglich als Pavillonanbau am Schloss, wurde aber im späten 19. Jahrhundert umgebaut, als es zur Residenz und Schulstätte der Söhne von Kaiser Wilhelm II. wurde. Diese Nutzung prägte seine weitere Entwicklung und machte es zu einem bedeutsamen Ort in der Geschichte der Region.
Das Gebäude zeigt den Geschmack der deutschen Adel für Sommerresidenzen und repräsentiert einen wichtigen Baustil in der Region. Seine Lage auf dem Schlossgelände machte es zu einem bevorzugten Ort für hochrangige Gäste und familiäre Zusammenkünfte der Herrscherfamilien.
Das Haus ist normalerweise auf Führungen zugänglich, die von lokalen Organisationen angeboten werden, daher ist es ratsam, im Voraus zu informieren. Die Räume können enge Treppen und niedrige Türen haben, daher sollte man sich Zeit für das Erkunden nehmen und bequeme Schuhe tragen.
Auf der nahe gelegenen Fürsteninseln funktionierte ein Bauernhof als praktische Schule für landwirtschaftliche Fertigkeiten der jungen Adelssöhne. Dieses ungewöhnliche Ausbildungsprogramm verband formale Bildung mit praktischer Erfahrung und machte aus dem Ort eine Art Versuchslabor für adlige Erziehung.
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