Arbeitserziehungslager Lahde, Arbeitserziehungslager im Kreis Minden-Lübbecke, Deutschland.
Das Arbeitserziehungslager Lahde war eine Haftstaatte in Petershagen mit Holzbaracken, die wahrend des Betriebs bis zu 1000 Gefangene aufnahm. Die Anlage befand sich an der Dingbreite 16 und wurde spater als archaologisches Denkmal anerkannt.
Die Gestapo Hannover richtete dieses Lager im Mai 1943 ein und benuzte es als Nachfolger des Arbeitserziehungslager Liebenau. Der Betrieb endete im April 1945, als alliierte Truppen in der Region eintrafen.
Der Ort ist mit der Erinnerung an tausende Menschen verbunden, die hier unter unmenschlichen Bedingungen leiden mussten. Die lokale Gemeinde bewahrt diese Geschichte durch Gedenktafeln und erhaltene Gräber auf dem jüdischen Friedhof, was zeigt, wie das Lager Petershagen nachhaltig geprägt hat.
Das Gelande befindet sich an einem klaren, leicht zu findenden Ort in Petershagen und ist fuer Besucher zuganglich. Es ist hilfreich, sich im Voraus uber die verfugbaren Informationen und Fuehrer vor Ort zu informieren, um das Verstaendnis fuer die Statte zu vertiefen.
Das Lager hatte einen zweiten Standort in Steinbergen, wo Gefangene Kiessteine zur Reparatur von Kriegsschaeden und zum Eisenbahnbau abbauten. Diese Arbeitsstellen zeigen, wie die Gefangenen auch fuer wirtschaftliche Projekte ausgebeutet wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.