Schloss Wietersheim, Schloss in Petershagen, Deutschland.
Schloss Wietersheim ist ein dreigeschossiges Steingebäude an der Ostseite der Weser, etwa neun Kilometer nördlich von Minden gelegen. Das Bauwerk verbindet klassische Architekturelemente mit einer burgähnlichen Struktur und nutzt die Flussposition zur Verteidigung.
Das Gebäude wurde 1323 ursprünglich als Fachwerkbau errichtet und diente als Befestigung gegen die Grafen von Hoya bis ins 18. Jahrhundert. Ein Jahrhundert später kam es in den Besitz der Domkapitel-Familie von Cornberg, nachdem es vorher von Johanniterrittern gehalten worden war.
Das Schloss war lange Zeit Sitz von Ordensrittern und später Privatadel, was sich in der feierlichen Architektur widerspiegelt. Heute erinnert das Gebäude an die Rolle, die solche Anwesen als Zentren der Macht und Verwaltung in der Region spielten.
Das Anwesen wird als Veranstaltungsort genutzt und ist von Mai bis Oktober für Hochzeiten, Tagungen und Feiern zugänglich. Besucher sollten wissen, dass die Räumlichkeiten und der Biergarten hauptsächlich für gebuchte Veranstaltungen reserviert sind.
Das Gelände war bis 1945 von drei separaten Gartenarealen geprägt, die nach dem Zweiten Weltkrieg während der Besatzungszeit komplett gerodet wurden. Diese drastische Veränderung zeigt, wie stark die Region durch die Nachkriegsgeschichte umgestaltet wurde.
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