Heisterholz, Naturschutzgebiet in Petershagen, Deutschland.
Heisterholz ist ein Naturschutzgebiet mit Eichenwäldern, Feuchtgebieten und Bachtalern auf sandigem Untergrund. Die Landschaft wird durch mehrere Quellbereiche geprägt, wo Wasser natürlich aus der Erde austritt und kleine Lebensräume schafft.
Der Wald steht seit Langem im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen; etwa die Hälfte seiner rund 880 ha ist heute geschützt: ein 403 ha großes Naturschutzgebiet mit der Kennung MI-064 und ein FFH-Gebiet von rund 467 ha (Nummer 3619-301). Geschützt werden alte Eichenwälder auf Sandböden, Erlen- und Eschenbrüche sowie quellgespeiste Senken.
Das Heisterholz gab der ehemaligen Tonindustrie Heisterholz ihren Namen, die vor allem Ziegel und Dachplatten herstellte. Auch das Fußbodenmosaik der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin war ihr Produkt. Das geschlossene Waldgebiet steht im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Waldgebiet liegt südwestlich der Petershagener Kernstadt, im Osten begrenzt von der B61, im Norden von den Landesstraßen L 770 und L 772; im Westen und Süden bildet der Waldrand die Grenze. Das rund 403 ha große Naturschutzgebiet (Kennung MI-064) liegt im 880 ha großen Wald und grenzt bei Todtenhausen an die Gebiete Nordholz und Kohbrink. Das geschlossene Waldgebiet steht im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Wald trägt den Namen der ehemaligen Tonindustrie Heisterholz, die hier Ziegel und Dachplatten herstellte; das Fußbodenmosaik der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin stammte aus ihrer Produktion. Das 403 ha große Naturschutzgebiet MI-064 liegt in einem rund 880 ha großen Wald im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen.
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