Wasserstraßenkreuz Minden, Schifffahrtsaquädukt in Minden, Deutschland.
Der Minden Aqueduct ist eine Kreuzung von Wasserstraßen in Minden, Deutschland, wo zwei parallel verlaufende Konstruktionen den Mittellandkanal über den Weserfluss führen. Die ältere Brücke aus Beton steht neben einer neueren aus Stahl, beide tragen Binnenschiffe auf einer Höhe von etwa 13 Metern (43 Fuß) über dem Flussbett.
Die erste Betonkonstruktion entstand 1914 und verband erstmals zwei große Kanalsysteme über einen schiffbaren Fluss. Nach der Zerstörung im Jahr 1945 baute man sie bis 1949 wieder auf; die zweite Stahlbrücke kam 1998 hinzu, um das wachsende Frachtvolumen zu bewältigen.
DieBrückentragendentäglichenSchiffsverkehrzwischendenRheinlandregionenundderOstsee,einSymbolfürdenNeuaufbauderBinnenschifffahrtnachdemZweitenWeltkrieg.Besucher können vom Ufer aus beobachten, wie Frachtschiffe und Sportboote auf unterschiedlichen Ebenen aneinander vorbeifahren.
Fußgänger- und Radwege verlaufen entlang beider Seiten der Kanalbrücken und bieten freie Sicht auf den Flussverkehr darunter. Schleusen an den Verbindungskanälen öffnen sich in unregelmäßigen Abständen, je nach Schiffsaufkommen und Wasserstand.
Das Bauwerk ist das zweitgrößte Kanalaquädukt Europas und führt täglich bis zu 80 Schiffe auf zwei getrennten Ebenen über die Weser. Die ältere Betonkonstruktion trägt heute hauptsächlich Freizeitboote, während die neuere Stahlbrücke die Frachtrouten bedient.
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