Alte Kanalbrücke Minden, Schiffbarer Aquädukt in Minden, Deutschland
Die Wasserstraßenkreuzung Minden ist ein betonerner Kanal-Aquädukt, das den Mittellandkanal über den Fluss Weser führt und etwa 370 Meter lang ist. Die Konstruktion überquert den Fluss durch acht Bögen und erlaubt Schiffen, auf beiden Wasserwegen zu fahren.
Die Konstruktion wurde 1914 fertiggestellt und war eine Lösung, um zwei wichtige Flussläufe kreuzungsfrei zu verbinden. Nach Zerstörung im Jahr 1945 wurde das Bauwerk 1949 mit verstärktem Beton wieder aufgebaut.
Die Brücke zeigt, wie Ingenieurskunst Wasserwege verbunden hat und Menschen ermöglichte, Schiffe in kontinuierliche Routen zu lenken. Heute erleben Besucher an diesem Ort, wie zwei große Flussläufe direkt übereinander verlaufen und diese technische Lösung im alltäglichen Betrieb funktioniert.
Das Bauwerk ist von mehreren Aussichtspunkten an den Ufern sichtbar und bietet gute Blicke auf die Konstruktion. Wer die Funktionsweise verstehen möchte, kann Schiffe beobachten, die von einem Fluss zum anderen wechseln, besonders während der Verkehrsstunden.
Das Bauwerk ist eine der wenigen Stellen in Deutschland, wo eine Bundeswasserstraße vollständig über eine andere führt. Dies machte 1914 ein völlig neues Projekt notwendig, das damals kaum jemand für möglich hielt.
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