Dreikopf, Berggipfel in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Der Dreikopf ist ein etwa 502 m hoher Berg der Pellinger Hochflächen im Hunsrück zwischen Lampaden, Paschel, Oberemmel und Pellingen. Auf seinem Gipfel, wo heute der Windpark Dreikopf steht, liegt unweit der Weiler Steinbachweier. Der Berg besteht aus für das Rheinische Schiefergebirge typischem Schiefer; am Fuße entspringt auf der Gemarkungsgrenze zwischen Pellingen und Lampaden der Olewiger Bach.
Der Dreikopf trägt seinen Namen nach einem Hünengrab bei Steinbachweier aus der Latènezeit. In der Frühen Neuzeit galt der Berg neben der Hetzerather Heide als bedeutender Hexentanzplatz; der Trierer Schöffe Nicolaus Fiedler wurde 1590/91 achtmal gefoltert und hingerichtet, weil er sich dort angeblich der Hexerei gewidmet hatte. Vom 6. bis 8. März 1945 fand hier die Schlacht bei Lampaden statt: Auf persönlichen Befehl Adolf Hitlers versuchte die 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“ vergeblich, die 94. amerikanische Division zu schlagen, und wurde fast vollständig vernichtet.
Der Name Dreikopf leitet sich von einem Hünengrab nahe Steinbachweier ab, nicht von drei Tälern. In der Frühen Neuzeit galt der Berg neben der Hetzerather Heide als bedeutender Hexentanzplatz; der Trierer Schöffe Nicolaus Fiedler wurde 1590/91 achtmal gefoltert und hingerichtet, weil er dort angeblich an Hexereien teilnahm. Eine Kapelle auf dem Gipfel erinnert an die Kämpfe im März 1945.
Mehrere markierte Wanderwege führen zum Gipfel und bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade für verschiedene Fitnesslevels. Die Wege sind von der umliegenden Region gut erreichbar und ermöglichen auch Pausen zur Orientierung.
Der Name des Gipfels stammt von einem Hünengrab bei Steinbachweier, einem Grabhügel aus der Latènezeit. Beim Wandern über die Hochfläche findet man noch den für das Rheinische Schiefergebirge typischen Schiefer, und am Fuße des Berges entspringt auf der Gemarkungsgrenze zwischen Pellingen und Lampaden der Olewiger Bach.
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