Burgruine Sommerau, Burgruine in Sommerau, Deutschland.
Die Burgruine Sommerau ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem felsigen Sporn hoch über dem Fluss Ruwer. Die stehengebliebenen Mauern prägen noch immer das Bild und ermöglichen es, die Grundform und Aufteilung der früheren Festung zu erkennen.
Die Burg entstand um 1200 durch die Trierer Adelsfamilie von der Brücke, die mit dem Erzbistum eng verbunden war. Eine erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1303, als die Anlage unter die Kontrolle des Erzbischofs von Trier kam.
Die Ruine zeigt die Bauweise einer mittelalterlichen Adelsfestung mit charakteristischen Elementen, die noch heute sichtbar sind. Man kann hier nachvollziehen, wie sich Wehrhaftigkeit und Wohnkomfort in einer solchen Anlage verbanden.
Man erreicht die Ruine über Wanderwege, die durch die Landschaft führen und gut zugänglich sind. Der Ort bietet auch Blicke auf einen Wasserfall, wo die Felsen einst für eine alte Mühle durchbrochen wurden.
In den Resten des Wohnturms findet sich eine gut erhaltene Latrinenöffnung, die auf steinernen Kragensteinen ruht. Diese praktische Lösung zeigt, wie Menschen im Mittelalter hygienische Fragen in Burgen bewälterten.
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