Jagdhaus Lassmichinruh, Jagdhaus in Eisenberg, Deutschland
Das Jagdhaus Lassmichinruh ist ein zwei-stöckiges Bauwerk mit Sandsteinwänden im Erdgeschoss und oberen Holzebenen, die durch geschnitzte Verzierungen entlang der Fassade geprägt sind. Der Bau liegt nordwestlich von Ramsen im Pfälzerwald und wird von der Försterei Donnersberg verwaltet.
Das Gebäude wurde Mitte der 1930er Jahre von Josef Bürckel, dem Nazi-Gauleiter von Saar-Pfalz, als persönlicher Rückzugsort errichtet. Es diente sowohl als Privatresidenz als auch als Treffpunkt für Zusammenkünfte während dieser Zeit.
Der Name 'Lassmichinruh' folgt der regionalen Tradition, Jagdhäuser mit Imperativausdrücken zu benennen. Diese Art der Benennung war in der Gegend verbreitet und zeigt, wie Waldgebäude oft humorvoll oder direkt angesprochen wurden.
Die Zufahrt erfolgt über Wanderwege durch den Wald, was gutes Schuhwerk und etwas Orientierungssinn erfordert. Ein Besuch ist am besten zu Fuß während der Trockenzeit möglich, wenn die Wege nicht schlammig sind.
Ursprüngliche Schmuckelemente wie geschnitzte Figuren eines Kaninchens und eines Jagdhunds rahmen einst das Namensschild ein. Zudem existieren noch Überreste eines ovalen Balkons und eines gekachelten Schwimmbeckens aus der Bauzeit.
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