Eremitenklause Börrstadt, Höhlenkirche und Einsiedelei in Börrstadt, Deutschland.
Die Eremitenklause ist eine Klosterkapelle und Einsiedelei, in den Fels gehauen nordwestlich von Hahnweilerhof. Der Innenraum misst etwa vier mal drei Meter und zeigt ein aus der Felswand gearbeitetes Rippengewolbe, das den gesamten Raum uberspannt.
Die Einsiedelei wurde um 1468 gegrundet und der umliegende Wald erhielt den Namen Klausenbusch, was auf das fruhe religiose Leben an diesem Ort hindeutet. Im Laufe der Jahrhunderte blieb dieser Platz ein Ort des Ruckzugs und der geistlichen Betrachtung.
Die kleine Kapelle zeigt sorgfältig aus dem Stein gehauene Konsolen an der Ostwand, wo früher ein Altar stand und Licht durch das Fenster fiel. Diese Details verraten, wie die Eremiten den Raum für ihr Gebet gestaltet haben.
Der Zugang ist relativ leicht, doch der Ort liegt in einem bewaldeten Gebiet, das man zu Fuss erkunden sollte. Eine natürliche Quelle am Platz hat seit 1911 Wasser für die Umgebung bereitgestellt und zeigt die praktische Bedeutung dieses Ortes für die Gemeinde.
Die Struktur verbindet eine Naturhoehle mit von Hand gearbeiteten architektonischen Elementen, was zeigt, wie Handwerk und Naturformationen zusammenwirken. Die Tueroeffnung wurde auf etwa 1,80 Meter Hoehe geschnitzt, was auf sorgfaeltige Planung hinweist.
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