Sender Donnersberg, Sendeturm auf dem Donnersberg, Deutschland
Der Sender Donnersberg ist ein Betonsendeturm auf dem höchsten Gipfel der Pfalz, der Signale für Radio und Fernsehen in die umliegenden Regionen abstrahlt. Er besteht aus einem breiten Sockel, der sich nach oben zu einer schmaleren Spitze verjüngt, und trägt mehrere Antennen an seiner Außenseite.
Der Turm wurde zwischen 1961 und 1962 vom Südwestfunk errichtet und ersetzte eine frühere Kommunikationsanlage der US-Armee, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Berg betrieben worden war. Mit seiner Fertigstellung wurde der Standort zu einem festen Bestandteil der regionalen Rundfunkinfrastruktur in Westdeutschland.
Der Donnersberg ist der höchste Gipfel der Pfalz, und der Sendemast auf seinem Kamm ist aus der Ferne weithin sichtbar. Wanderer, die die Umgebung erkunden, begegnen dem Turm am Ende mehrerer markierter Wege, die auf den Berg führen.
Der Turm ist nicht öffentlich zugänglich, lässt sich aber gut von den Wanderwegen rund um den Gipfel des Donnersbergs betrachten. Das Gelände ist zu Fuß erreichbar, und der umliegende Berghang bietet klare Ausblicke auf die Anlage von verschiedenen Punkten aus.
Obwohl der Turm als Sendeanlage gebaut wurde, steht er auf einem Gipfel, der schon in der Antike besiedelt war und als Ort einer keltischen Ringwallanlage gilt. Der Hügel war also lange vor dem Turm ein Bezugspunkt in der Region.
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