Residenzstraße 13, Baudenkmal in München
Residenzstraße 13 ist ein Renaissancegebäude mit einem überdachten Innenhof, der von rustikalen Steinbögen und Säulen mit scharfkantigen Details geprägt ist. Der polygonale Hof wird von Bögen mit flachen, segmentförmigen Spitzen umgeben, die mittelalterliche Elemente mit Renaissancestil verbinden.
Das Gebäude stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und wurde von der wohlhabenden Kaufmannsfamilie Düchtel erbaut. Später wurde es von einem Kloster gekauft und dann durch verschiedene Besitzer genutzt, bevor es im 19. Jahrhundert mit einer neuen Fassade modernisiert wurde.
Der Hof an der Residenzstraße 13 war lange Zeit Treffpunkt des Münchner Hoflebens, wo Handwerk und religiöse Gemeinschaften nebeneinander existierten. Besucher erkennen heute noch, wie dieser Ort Handel, Tradition und tägliches Leben über Jahrhunderte hinweg verband.
Der Hof steht Besuchern offen und ist leicht über große Tore zugänglich, die die verschiedenen Bereiche der Münchner Residenz verbinden. Nehmen Sie sich Zeit, um die feinen Steinarbeiten und Architekturdetails zu beobachten, besonders in den Bögen und Säulen.
Besonders bemerkenswert ist die polygonale Form des Hofes und die seltenen Originalbögen, die ihn umgeben. Das Gebäude ist eines der letzten erhaltenen Beispiele dieser Art von Renaissancehof in München und zeigt einzigartige mittelalterliche Einflüsse in seinen architektonischen Details.
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