Max-Joseph-Denkmal, Bronzenes Gedenkstatue am Nationaltheater, München, Deutschland
Das Max-Joseph-Denkmal ist eine Bronzestatue auf dem Maximilianplatz zwischen dem Nationaltheater und der Residenz. Die Figur zeigt den König auf einem verzierten Thron sitzend, mit einem Zepter in der linken Hand und der rechten Hand erhoben, umgeben von klassischen ornamentalen Details.
Das Denkmal wurde 1824 von der Münchner Stadtrat in Auftrag gegeben und vom Bildhauer Christian Daniel Rauch 1835 vollendet, fünf Jahre nach dem Tod des Königs. Die schnelle Errichtung zeigt, wie sehr die Bevölkerung Maximilians Erbe schätzte und seine Reformen würdigte.
Die Reliefs an der Basis zeigen Szenen von Bürgern unter verfassungsrechtlichem Schutz, zusammen mit Darstellungen von Wissenschaftlern, Geistlichen und Künstlern. Diese Figuren spiegeln die Werte wider, die der König während seiner Herrschaft förderte.
Das Denkmal steht an der Schnittstelle der zentralen Achsen zwischen der Residenz und dem Nationaltheater im Stadtzentrum. Der Rollstuhlzugang ist eingeschränkt, aber der Standort ist gut zu Fuß erreichbar und bietet gute Sichtlinien von allen Seiten.
Der König lehnte zunächst ab, sitzend dargestellt zu werden, doch das fertige Werk zeigt ihn auf einem Thron mit aufwändigen klassischen Details. Diese Unstimmigkeit zwischen den ursprünglichen Wünschen und der endgültigen künstlerischen Vision macht das Denkmal zu einer interessanten Reflexion über Macht und künstlerische Entscheidung.
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