Allerheiligen-Hofkirche, Königliche Kirche in Münchner Altstadt, Deutschland.
Die Allerheiligen-Hofkirche ist eine Kirche in der Münchner Altstadt mit zwei charakteristischen Kuppeln und Mauern aus hellem Sandstein. Das Äußere zeigt romanische Formensprache mit byzantinischen Einflüssen, während die Innenräume nach Kriegsschäden vereinfacht gestaltet wurden.
Der Bau entstand unter König Ludwig I. ab 1826 unter der Leitung des Architekten Leo von Klenze und wurde von der Cappella Palatina in Palermo inspiriert. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Innere erhebliche Schäden, die bei einer umfassenden Restaurierung Anfang der 2000er Jahre behoben wurden.
Der Ort ist heute vor allem als Konzertveranstaltung bekannt und wird von Musikgruppen genutzt. Die Verbindung zur königlichen Vergangenheit ist noch in der Architektur und der feierlichen Ausstattung spürbar.
Der Zugang erfolgt hauptsächlich über organisierte Residenz-Führungen oder während spezieller Veranstaltungen. Der Eingang befindet sich am Marstallplatz an der Ostseite und ist am besten zu Fuß vom Marienplatz erreichbar.
Das Gebäude verbindet byzantinische Architektur mit süddeutscher Bautradition auf ungewöhnliche Weise. Dieser selten gesehene Mix entstand durch König Ludwigs Faszination für süditalienische Vorbilder und prägt bis heute das Gesicht des Marienplatz-Viertels.
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