Anna-Forcke-Stift, Kulturdenkmal in Barsinghausen, Deutschland.
Das Anna-Forcke-Stift ist ein denkmalgeschütztes Jugendstilgebäude in der Bergstraße 27 in Barsinghausen am Hang des Deisters oberhalb des Ortskerns. Auf etwa 1600 m² Wohnfläche waren einst rund 50 Bewohnerinnen untergebracht; die geschützte Fassade gilt trotz des Zustands als hochwertiges Denkmal.
Die Henriettenstift-Organisation gründete das Gebäude 1908 als Heim für ältere und kranke Schwestern der Gemeinschaft. Es war für etwa 50 Bewohner ausgelegt und diente Jahrzehnte lang dem sozialen Auftrag der religiösen Institution.
Das Gebäude trägt den Namen einer früheren Oberin und spiegelt die Bauweise religiöser Sozialeinrichtungen aus der Zeit wider. Die geschützte Fassade zeigt, wie solche Häuser damals für diejenigen gestaltet wurden, die Unterstützung brauchten.
Das Anna-Forcke-Stift steht an der Bergstraße 27 am Hang des Deisters oberhalb des Barsinghäuser Ortskerns. Seit 1998 steht das Gebäude leer, das rund 6000 m² große Grundstück ist verwildert; man betrachtet es daher von der Straße aus, statt es zu besichtigen. Ein Weg zum Baltenweg verläuft am nahen Waldrand.
Ein Feuer beschädigte 2012 die oberen Geschosse und führte zur Stilllegung des Gebäudes. Seitdem steht die Liegenschaft leer und zeigt, wie Brände das Schicksal solcher älteren Strukturen beeinflussen können.
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