Gethsemanekirche, Protestantische Pfarrkirche in Prenzlauer Berg, Deutschland.
Die Gethsemane-Kirche ist ein protestantisches Pfarrkirchen in Prenzlauer Berg, die mit roten Backsteinen gebaut wurde und neugotische Merkmale zeigt. Das Innere beeindruckt mit einem achteckigen Mittelraum, Stahlverstärkungen und terrakottafarbenen Säulen vor weißen Wänden.
Der Bau wurde zwischen 1891 und 1893 vom Architekten August Orth errichtet und entstand auf einem Gelände, das zuvor zur Zion-Kirchengemeinde gehörte. Die Kirche wurde als eigenständiges Gotteshaus für die wachsende Bevölkerung des Stadtteils gegründet.
Die Kirche ist nach dem Garten Gethsemane in Jerusalem benannt, wo Jesus und die zwölf Apostel vor der Kreuzigung beteten. Den Namen bestimmte Kaiser Wilhelm II., der 1893 an der Einweihung teilnahm. Heute dient das Gebäude der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, die 2001 aus dem Zusammenschluss von vier früheren Gemeinden entstand.
Die Kirche befindet sich in der Gethsemanestraße 9 und ist über mehrere öffentliche Verkehrsmittel in der Prenzlauer Berg erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Kirche als aktiver Gottesort während Gottesdienste und Veranstaltungen zugänglich ist.
Die drei Gussstahlglocken im Turm stammen aus der Glockengießerei Bochumer Verein und wurden im Baujahr der Kirche gegossen. Nachdem 2009 Steine vom Turm auf einen Gehweg gestürzt waren, wurde die Kirche 2015/2016 für 1,2 Millionen Euro saniert.
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