Transatlantische Güterversicherungsgesellschaft, Kulturdenkmal in Tiergarten, Berlin, Deutschland
Das GIZ-Haus steht an der Reichpietschufer-Straße und ist ein vierstöckiges Gebäude mit steilem Walmdach und einer mit Naturstein verkleideten Fassade, deren Erdgeschoss durch kräftige Rustikation gekennzeichnet ist. Im Inneren befinden sich modulare Konferenzräume mit Ahornholz-Schiebewänden, während ein überdachtes Atrium im Innenhof als Begegnungsraum dient.
Das Gebäude wurde 1913 für die Transatlantische Güterversicherungsgesellschaft errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs diente es der militärischen Nachrichtenbeschaffung.
Der Eingangsbereich zeigt grünbraune Keramikfliesen und einen Wandbrunnen, die den Charakter des Ortes prägen. Die allegorischen Reliefs an der Außenseite stellen fünf Kontinente dar und spiegeln die internationalen Verbindungen wider.
Das Gebäude befindet sich an der Reichpietschufer-Straße im Stadtteil Tiergarten und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass der Zugang von außen über die markante Fassade wahrgenommen wird, während das Interieur mit seinen Konferenzräumen eher Geschäftsbesuchen dient.
Der dänische Künstler Olafur Eliasson schuf eine Reflexionsinstallation namens WindSpiegelWand aus Edelstahl an den Nord- und Westseiten des Gebäudes. Diese Kunstarbeit spielt mit Licht und Spiegelung und schafft eine visuelle Verbindung zwischen der Architektur und ihrer Umgebung.
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