Staatsbibliothek zu Berlin - Haus Potsdamer Straße, Forschungsbibliothek im Kulturforum-Viertel, Berlin, Deutschland.
Die Staatsbibliothek zu Berlin ist ein Forschungszentrum im Kulturforum, das sich über 42 Meter Höhe erstreckt und das gesamte Spektrum wissenschaftlicher Literatur abdeckt. Das Gebäude wurde von Hans Scharoun entworfen und besticht durch seine markante Silhouette mit fließenden, organischen Formen im Stil des Neues Bauen.
Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geplant und 1978 eröffnet, um eine beschädigte kulturelle Infrastruktur wieder aufzubauen. Scharoun entwarf es als Symbol für einen Neuanfang und als Ort, an dem das Wissen einer geteilten Stadt bewahrt werden sollte.
Die Bibliothek trägt den Namen ihres Architekten Hans Scharoun und repräsentiert eine moderne Interpretation von Offenheit im Umgang mit Wissen. Die geschwungenen Linien des Gebäudes spiegeln eine bewusste Abkehr von klassischen Bibliothekskonzepten wider und laden Besucher zu einer aktiven Erkundung ein.
Besucher sollten wissen, dass der Zugang zu Materialien eine Bibliothekskarte erfordert, die für Touristen und Forscher leicht zu erhalten ist. Die Räume sind gut organisiert und beleuchtet, aber rechtzeitige Planung ist ratsam, da die Öffnungszeiten variieren und bestimmte Materialien Zeit zur Bereitstellung benötigen.
Das Gebäude besitzt eine ausgeklügelte Lüftung und Beleuchtung, die für eine Modernisierung in den 1970ern revolutionär war und bis heute energie- und ressourcenschonend arbeitet. Viele Architekturstudenten besuchen diesen Ort, um zu lernen, wie Funktion und Form in praktischer Weise zusammengehen.
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