Haus des Fremdenverkehrs, Bürogebäude in Tiergarten, Berlin, Deutschland.
Das Haus des Fremdenverkehrs ist ein unvollendetes Bürogebäude in Berlin-Mitte, das sich mit seiner massiven Steinfassade und streng symmetrischen Formen präsentiert. Die Struktur folgt klaren Linien und kraftvollen Proportionen, die den städtebaulichen Plänen seiner Zeit entsprachen.
Der Bau begann 1938 als Teil eines großen Stadtplans für Berlin, wurde aber 1942 eingestellt und blieb danach unvollendete. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Ruine jahrzehntelang, bis sie schließlich abgerissen wurde.
Das Gebäude war als Fremdenverkehrsbüro geplant, um Besucher zu informieren und zu leiten. Seine kühle, geometrische Form spiegelt die administrativen Ideale wider, die in den 1930er Jahren vorherrschten.
Das Gelände ist heute nicht öffentlich zugänglich, da es sich um einen historischen Ort an einem städtischen Verkehrsknotenpunkt handelt. Die beste Möglichkeit, es zu sehen, ist von außen während eines Spaziergangs durch das Bezirkszentrum.
Nach dem Krieg wurde das unvollendete Gebäude in den 1950er Jahren kurzzeitig als öffentliches Schwimmbad und Spielplatz genutzt. Diese ungewöhnliche Umnutzung einer administrativen Ruine zeigt, wie Berliner ihre zerstörte Stadt wieder belebten.
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