St. Anna Stolln, Markus-Röhling-Stolln Sehmatalstraße 15, zu einem umfangreichen Grubenrevier gehörig, 1994 als Besucherbergwerk eröffnet, Zeugnis aus der Zeit des Silber-, Kobalt- und Uranbergbaus, von bergbauhistorischer und ortsgeschichtlicher Bedeutung Markus Röhling Erbstolln seit Beginn 16. Jahrhun
Der Markus-Röhling-Stolln ist ein Bergbaustollen in Annaberg-Buchholz, der sich über eine halbe Stunde Fußweg unter der Erde erstreckt und verschiedene Arbeitsbereiche mit Sprengspuren an den Felswänden zeigt. Das Gangwerk offenbart die unterschiedlichen Abbautechniken und Erschließungsweisen, die über mehrere Jahrhunderte eingesetzt wurden.
Der Stollen wurde um 1500 angelegt und war lange Zeit einer der wichtigsten Silberabbaustätten in der Erzgebirgsregion. Der Bergbau prägte die Entwicklung von Annaberg-Buchholz bis zum Niedergang der Produktion in den folgenden Jahrhunderten.
Der Stollen zeigt handwerkliche Bergbaumethoden, die Besucher beim Erkunden der Gänge nachvollziehen können. Die Art, wie die Arbeiter hier täglich gearbeitet haben, wird durch die erhaltenen Werkzeuge und Räume unmittelbar erlebbar.
Der Zugang erfolgt über geführte Touren, bei denen Besucher durch schmale Treppen und ebene Gänge gehen. Warme Kleidung wird empfohlen, da die Temperatur unter Tage kühl bleibt und von der Außenluft unabhängig ist.
Ein beeindruckendes Kunstrad aus Holz steht in den Gängen und zeigt, wie Mineure früher Wasser für ihre Arbeit nutzten. Dieses Rad ist eines der wenigen noch erhaltenen Beispiele dieser Technologie aus jener Zeit.
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