Alte Sternwarte, Hochschulsternwarte des 20. Jahrhunderts in Gievenbeck, Münster, Deutschland
Die Alte Sternwarte ist ein rechteckiger Steinbau mit einer zentralen Kuppel auf dem Dach, der für astronomische Beobachtungen und Forschung gebaut wurde. Das Gebäude besitzt spezielle Fenster und Öffnungen, die strategisch für die Verfolgung von Himmelsobjekten angebracht sind.
Die Alte Sternwarte wurde 1968 am Horstmarer Landweg 248 im Stadtteil Gievenbeck außerhalb der Münsteraner Innenstadt errichtet, um Studierende in Astronomie auszubilden. Ein 1972–1974 in unmittelbarer Nähe fertiggestelltes Studentenwohnheim verschattete den Standort und brachte nächtlichen Lichteinfall; Anfang der 1980er Jahre wurde die Arbeit eingestellt, und die Astronomen der Universität wechselten an das Observatorium Hoher List in der Eifel. Anfang der 1990er Jahre wurde das Gebäude zum Gästehaus für Gastwissenschaftler umgebaut; nachdem der letzte Gast 2015 ausgezogen war, richtete das Institut für Planetologie es ab 2017 wieder für Beobachtungen her.
Der Name Alte Sternwarte verweist auf die frühere Universitätssternwarte; nach dem Auszug des letzten Gastwissenschaftlers 2015 stand sie leer, bis das Institut für Planetologie sie ab 2017 wieder für Beobachtungen herrichtete. Heute erneuern Harald Hiesinger und Iris Weber gemeinsam mit Jasper Gerdes die technische Ausstattung mit Qualitätsverbesserungsmitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.
Das Gebäude ist üblicherweise nur im Rahmen von Führungen zugänglich, die von der Universität Münster angeboten werden. Es ist ratsam, sich vorher zu erkundigen, da die Besichtigungen an akademische Kalender und Verfügbarkeit gebunden sind.
Die Kuppel des Observatoriums war damals mit einem aufklappbaren Dachsegment ausgestattet, das die Teleskope vor Witterung schützte und schnell geöffnet werden konnte. Dieses System erlaubte es den Astronomen, flexibel und effizient zu arbeiten.
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