Messehof, Geschäftshaus in Leipzig
Der Messehof Leipzig ist ein überdachter Durchgang in der Innenstadt, der 1949 bis 1950 nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Die Struktur hat sieben Geschosse mit Backsteinwänden und großen Fenstern, während im Inneren ein etwa 110 Meter langer Korridor mit Glaskuppel verschiedene Straßenzüge verbindet und mit modernen Ladenzeilen sowie Büroflächen genutzt wird.
Das Messehof wurde 1949 bis 1950 unter Architekt Eberhard Werner als neues Messegebäude errichtet, nachdem Leipzig seine Handelsmessen nach dem Krieg reaktivieren wollte. Der Bau ersetzte zerstörte Vorgängerbauten und markierte eine der ersten großen Nachkriegsbauten der Stadt, die den Wiederaufbau Leipzigs symbolisierte.
Der Messehof trägt Namen von seiner ursprünglichen Funktion als Messegebäude der Stadt. Das Innere zeigt heute ein Nebeneinander von historischen Elementen wie der Marmorsäule mit Reliefs und modernen Einzelhandelsflächen, die das alltägliche Leben der Leipziger widerspiegeln.
Der Messehof befindet sich zentral an der Petersstraße und ist gut zu Fuß erreichbar, mit direktem Zugang zum Neumarkt und Verbindungen zu benachbarten Einkaufspassagen. Die überdachte Struktur bietet Schutz bei schlechtem Wetter, während die klare Beschilderung und offenen Ladenzeilen eine einfache Orientierung ermöglichen.
Im Herzen des Durchgangs steht eine Marmorsäule mit vier großformatigen Reliefs von Bildhauer A. Thiele, die traditionelle Handwerkstätigkeiten wie Bergbau und Weberei darstellen. Diese Säule erinnert an die Bedeutung von Arbeiterkultur und Industrie in der Epoche, als das Gebäude nach dem Krieg entstand.
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