Untergrundmessehaus, Unterirdische Ausstellungshalle im Zentrum von Leipzig, Deutschland
Das Untergrundmessehaus war ein Ausstellungsgebäude unter der Erde in Leipzig mit einer zweiläufigen Treppe im Art-Deco-Stil am Eingang. Der unterirdische Raum umfasste etwa 1.800 Quadratmeter und bot Platz für Aussteller während der Leipziger Messen.
Das Gebäude wurde 1924 errichtet und war damals das erste unterirdische Ausstellungshaus der Welt. Es wurde 2005 abgerissen, um Platz für den City Tunnel zu schaffen.
Der Ort zeigt, wie Leipzig Messe-Räume auf kreative Weise nutzte, wenn Platz in der Stadt knapp wurde. Die Art-Deco-Treppe am Eingang war damals ein sichtbares Zeichen dafür, wie modern die Stadt sein wollte.
Der Originalstandort wurde 2005 beseitigt, aber die charakteristische Treppe wurde als Teil der heutigen U-Bahn-Station erhalten. Besucher können dieses architektonische Erbe im Bahnhof Leipziger Messe sehen, der am Platz des alten Gebäudes entstand.
Der Entwurf der Treppe stammte von Otto Droge und wurde später in die Gestaltung der modernen U-Bahn-Station integriert. Dies machte die historische Struktur zu einem lebendigen Teil der heutigen Verkehrsinfrastruktur.
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