Handelshof, Kulturdenkmal am Naschmarkt, Leipzig, Deutschland.
Der Handelshof Leipzig ist ein Gebäudekomplex, der einen ganzen Block zwischen dem Naschmarkt, der Grimmaischen Straße, der Reichsstraße und der Salzgäßchen einnimmt. Die Fassaden sind mit runden Bögen und steinernen Verzierungen gestaltet.
Das Gebäude entstand 1908 als Ausstellungshalle und wurde von den Architekten Georg Weidenbach und Richard Tschammer entworfen. Es ersetzte den früheren Burgkellerblock, der von 1565 bis 1907 an dieser Stelle stand.
Das Gebäude zeigt Skulpturenarbeiten des Leipziger Künstlers Bruno Wollstädter an seinen Fassaden. Diese künstlerischen Elemente prägen bis heute das Erscheinungsbild des Platzes und laden zum Entdecken ein.
Das Gelände ist heute zugänglich und beherbergt ein Hotel, Einzelhandelsflächen, Büros und Restaurants. Besucher können die äußere Architektur und die Platzanlage jederzeit erkunden.
Zwischen 1998 und 2004 diente das Gebäude vorübergehend als Ausweichquartier für das Kunstmuseum der Stadt. Dies machte es während einer wichtigen Übergangsphase der Leipziger Kulturlandschaft zu einem zentralen Kulturort.
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