Alte Handelsbörse, Barockhandelsgebäude in Leipzig, Deutschland
Die Alte Börse ist ein zweigeschossiges Barockgebäude mit aufwändigen Fassaden, Säulen und rundbogigen Portalen, die von Handelsgottheiten bewacht werden. Im Inneren beeindrucken künstlerisch gestaltete Decken und Stuckarbeiten jeden Besucher.
Das Gebäude entstand ab 1678, nachdem 30 Kaufleute der Stadt einen neutralen Handelsplatz forderten. Dieses Projekt machte Leipzig zu einem wichtigen Handelszentrum in Mitteleuropa.
Im Inneren prägen Deckenmalereien und Stuckarbeiten den Raum mit einer Mischung aus deutschen und italienischen Kunsteinflüssen. Die Kunsthandwerker schufen einen Ort, der bis heute die künstlerische Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südeuropa widerspiegelt.
Das Gebäude befindet sich am Naschmarkt und dient heute als Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Tagungen. Besucher sollten voraus planen, da die Nutzung je nach Programm variiert.
Das Gebäude ist die älteste Kaufmannsversammlung Leipzigs und bewahrt seine ursprünglichen Barockdetails aus dem 17. Jahrhundert. Diese Elemente machen es zu einem seltenen Beispiel für unveränderte Architektur dieser Zeit.
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