Teufelsloch, Naturhöhle in Timmenrode, Deutschland.
Das Teufelsloch ist eine natürliche Höhle, die Teil der Teufelsmauer-Felsformation in Sachsen-Anhalt ist und sich durch charakteristische Sandsteinstrukturen auszeichnet. Die Höhle befindet sich in einem größeren Felsmassiv, das sich über die Landschaft erstreckt und markante geologische Merkmale zeigt.
Die Höhle könnte durch den Abbau von Scheuersand entstanden sein; ihr großer ovaler Eingang führt zu einer nach Norden ausgerichteten Öffnung, deren Entstehung unklar ist und auf einen Decken- oder Wandeinsturz zurückgehen könnte. Die nördliche Öffnung erklärt die Sage „Der Kuhstall an den Zinnen“, in der der Hirte Ulrich mit seiner Herde vom Teufel eingeschlossen wird, bis die Bullen den Fels durchstoßen. Im Jahr 2016 war das Teufelsloch ein Drehort für den deutschen Märchenfilm „Das singende, klingende Bäumchen“.
Der Name der Höhle stammt aus der Sage „Der Kuhstall an den Zinnen“: Der Hirte Ulrich weidete sein Vieh am Helsunger Bruch, als ihn ein Sommergewitter überraschte. Ein kleines Männlein führte ihn mit der Herde in die Höhle, verwandelte sich dann in den Teufel und rollte einen Stein vor den Eingang. Die Bullen rannten gegen den Fels, bis die Nordwand aufbrach und das heutige Fenster entstand.
Der Eintritt ist über einen markierten Wanderweg von etwa 7 Kilometer Länge möglich, der beim Parkplatz Schnappelberg in Blankenburg beginnt, unweit der historischen Burg. Es ist ratsam, wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitzunehmen, da der Weg durch verschiedene Geländetypen führt.
Die große nach Norden ausgerichtete Öffnung erinnert an ein Panoramafenster; ihre Entstehung ist unklar und könnte auf einen Decken- oder Wandeinsturz zurückgehen. Die Höhle wird auch Kuhstall genannt und diente 2016 als Drehort für den deutschen Märchenfilm Das singende, klingende Bäumchen.
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