Columbarium, Denkmalgeschützter Turm in Cochem, Deutschland.
Das Columbarium in Cochem ist ein dreistöckiger Turm aus Greywacke-Stein mit Dachziegel aus Naturschiefer. Die Struktur wird von einer vergoldeten Metallhand gekrönt, die oben an der Fassade angebracht ist.
Carl Joseph Friedrichs, ein Unternehmer, ließ den Turm zwischen 1889 und 1890 nach seiner Rückkehr aus dem Gold-Rausch in Montana errichten. Das Bauwerk entstand als persönliches Monument von jemandem, der zu bedeutendem Wohlstand gelangt war.
Das Gebäude trägt seinen Namen von der Idee eines Grabtowers, war aber niemals für diesen Zweck gedacht. Heute steht es als eigenartiges Denkmal in der Stadt und zieht die Aufmerksamkeit von Besuchern an, die sich für ungewöhnliche Bauwerke interessieren.
Der Turm befindet sich an der Adresse Oberer Weg 9 in Cochem und ist von außen leicht zu sehen. Die Struktur wurde 2019 umfassend renoviert, einschließlich eines neuen Daches, das die historische Form bewahrt.
Eine lebensgroße Marmorstatue von Christus wurde 1928 zufällig im Inneren der Wieße entdeckt, was überraschte. Die Statue wurde später in die Kriegerdenkmalkapelle der St. Remaclus Kirche übertragen, wo sie heute zu besichtigen ist.
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