Columbarium, Denkmalgeschützter Turm in Cochem, Deutschland.
Das Columbarium in Cochem ist ein dreigeschossiger Turm aus massivem Bruchstein (Grauwacke), 1889–1890 nach Plänen des Maurermeisters Johann Wiss aus Klotten errichtet. Auf dem naturschiefergedeckten Pyramidendach sitzt eine etwa 1,05 m hohe und 0,7 m breite Mahnhand aus Kupferblech, 13,1 kg schwer und zum Korrosionsschutz goldfarben gestrichen. Die Inschrift an der Vorderseite lautet: COLUMBARIUM ERBAUT 1889 VON C.J.FRIEDRICHS COND.
Carl Joseph Friedrichs, ein Unternehmer, ließ den Turm zwischen 1889 und 1890 nach seiner Rückkehr aus dem Gold-Rausch in Montana errichten. Das Bauwerk entstand als persönliches Monument von jemandem, der zu bedeutendem Wohlstand gelangt war.
Das Gebäude trägt seinen Namen von der Idee eines Grabtowers, war aber niemals für diesen Zweck gedacht. Heute steht es als eigenartiges Denkmal in der Stadt und zieht die Aufmerksamkeit von Besuchern an, die sich für ungewöhnliche Bauwerke interessieren.
Der Turm befindet sich an der Adresse Oberer Weg 9 in Cochem und ist von außen leicht zu sehen. Die Struktur wurde 2019 umfassend renoviert, einschließlich eines neuen Daches, das die historische Form bewahrt.
Auf der Vorderseite steht die Inschrift „COLUMBARIUM ERBAUT 1889 VON C.J.FRIEDRICHS COND.“ Die vergoldete Hand auf der Spitze ist keine Schwurhand, sondern eine Mahnhand aus Kupferblech, etwa 1,05 m hoch, 0,7 m breit und 13,1 kg schwer; ihre goldene Farbe stammt von einem Korrosionsschutzanstrich.
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