Hohenfelder Mühlenau, Besonderes Schutzgebiet nahe Hohenfelde, Deutschland.
Die Hohenfelder Mühlenau ist ein Schutzgebiet in Schleswig-Holstein mit einem Gewässer, das sich durch diverse Lebensräume zieht. Der Bach zeigt unterschiedliche Breiten und Charakteristiken, die verschiedene Pflanzen- und Tierarten unterstützen.
Der Standard-Datenbogen wurde im Juni 2004 vom LLUR Schleswig-Holstein erstellt, im September 2004 wurde das Gebiet als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung vorgeschlagen. Die EU bestätigte es im November 2007, die nationale Ausweisung als besonderes Erhaltungsgebiet folgte im Januar 2010. Der Datenbogen wurde zuletzt im Mai 2017 aktualisiert, der Managementplan am 23. September 2016 veröffentlicht.
Das Schutzgebiet umfasst die Gemeinden Giekau, Köhn, Schwartbuck und Hohenfelde. Seinen Namen trägt es nach der Hohenfelder Mühlenau, die den Selenter See verlässt und bei der Ferienhaussiedlung Malmsteg in die Ostsee mündet. In Giekau gehören zudem das Waldgebiet Pülser Vieh und ein feuchter Wiesengrund mit zahlreichen Kleingewässern bei Köhnerbrücke dazu.
Das Schutzgebiet erstreckt sich über 7,8 Kilometer in Nord-Süd-Richtung, vom Waldgebiet Pülsener Bruch am Ausfluss des Selenter Sees bis zur Mündung in die Ostsee bei der Ferienhaussiedlung Malmsteg. Nur der 240 Meter lange Abschnitt zwischen der Brücke an der Ferienhaussiedlung Mühlenau und der Ostsee ist als Fließgewässerlebensraum kartiert. Die höchste Erhebung mit 49,5 Metern über Normalhöhennull liegt in westlicher Hanglage an der Pülsener Straße im Ortsteil Selkenrade.
Der Bach macht nur einen winzigen Teil des Gebiets aus: Die Fläche mit flutender Wasservegetation beträgt 0,6 Promille, und nur der 240 Meter lange Abschnitt zwischen der Brücke am Wanderweg der Ferienhaussiedlung Mühlenau und der Mündung in die Ostsee ist als dieser Lebensraumtyp ausgewiesen.
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