Wildes Moor, Landschaftsschutzgebiet in Rendsburg-Eckernförde, Deutschland
Wildes Moor ist ein Landschaftsschutzgebiet mit einer Fläche von etwa 207 Hektar, das Moorlandschaften, Wiesen und niedriges Buschwerk verbindet. Das Gelände zeigt typische Strukturen norddeutscher Feuchtgebiete mit offenen Wasserflächen und dichteren Bewuchsbereichen.
Das Moor entstand vor etwa 5.700 Jahren während des Atlantikums auf einer wasserundurchlässigen Sandschicht zwischen Jevenau und Wehrau. Bis ins 19. Jahrhundert erstreckte es sich auf rund 900 Hektar, doch Kultivierung und Torfstiche verringerten die Fläche bis 1970 auf etwa 300 Hektar, aufgeteilt in über 700 Parzellen. Am 11. Februar 1953 wurde es als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen; ab 1978 führte der Verein Unabhängiges Kuratorium Landschaft Schleswig-Holstein Maßnahmen zur Wiedervernässung und Renaturierung durch.
Seit 1978 führt der Verein Unabhängiges Kuratorium Landschaft Schleswig-Holstein hier Wiedervernässung und Renaturierung durch; auf rund 175 Hektar haben sich Wollgras-Torfmoos-Gemeinschaften ausgebreitet. Der Name Wildes Moor ist wörtlich zu nehmen. Ein Rundweg erschließt das Gebiet für Spaziergänger.
Ein Rundweg erschließt das Wilde Moor, das sich über die Gemeinden Osterrönfeld, Westerrönfeld, Schülp bei Rendsburg, Emkendorf und Jevenstedt verteilt. Der wiedervernässte Kern umfasst rund 175 Hektar; auf den trockeneren Randflächen wachsen vor allem Birken, Pfeifengras und Adlerfarn. Da Birken durch Verdunstung die sommerlichen Wasserstände senken, wurde ihr Bestand reguliert.
Seit 1978 hat der Verein Unabhängiges Kuratorium Landschaft Schleswig-Holstein das Moor wiedervernässt; Wollgras und Torfmoos bedecken heute rund 175 Hektar. Besucher können zudem nach Kreuzottern, Ringelnattern und Blindschleichen Ausschau halten, die hier zahlreich vorkommen.
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