Forster Bruch, Naturschutzgebiet in Forst an der Weinstraße und Deidesheim, Deutschland.
Der Naturschutzbereich Forster Bruch liegt zwischen zwei Ortschaften in der Pfalz und entstand auf Flächen, die früher als Basaltgruben genutzt wurden. Heute prägen ein See und verschiedene Lebensräume das Bild, die vielen Tierarten einen Platz bieten.
Das Gelände war ab Mitte des 20. Jahrhunderts eine Abbaufläche für Basalt, bis der Betrieb Anfang der 1980er Jahre eingestellt wurde. Der Ort erhielt seinen Status als geschütztes Naturgebiet erst etwa 30 Jahre nach Beendigung der Grubenaktivitäten.
Der Ort trägt den Namen der Bruchflächen, die durch den früheren Basaltabbau entstanden sind. Das Gebiet zeigt heute, wie Menschen Industrieflächen in Lebensräume für Pflanzen und Tiere umwandeln können.
Der Bereich lässt sich gut zu Fuß erkunden, da Wander- und Gehwege das Gelände durchziehen und zum See führen. Ruheplätze und Picknickbereiche sind an mehreren Stellen vorhanden, sodass Besucher leicht einen Platz zum Ausruhen finden.
Der Basaltsee im Gebiet ist relativ jung und entstand erst durch das Wasser, das nach Stilllegung der Abbauarbeit in die Grubenhohlräume eindrang. Diese besondere Entstehungsgeschichte macht ihn zu einem seltenen Beispiel für Seen, die auf diese Weise entstanden sind.
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