Bauernhaus-Museum Vreden, Freilichtmuseum
Das Bauernhaus-Museum Vreden ist eine Sammlung von alten Bauernhofgebäuden im Stadtpark, bestehend aus zwölf historischen Bauten, die das westmünsterländische Bauernleben zeigen. Die Anlage umfasst das Hauptwohnhaus Früchting, das bescheidenere Kötterhaus, verschiedene Wirtschaftsgebäude wie Scheune, Lagerhalle und Schafstall, sowie eine funktionierende Wassermühle und eine Schmiede.
Das Museum entstand in den späten 1960er Jahren, als die Stadt Vreden und eine lokale Gruppe das Haupthaus der Farm Früchting 1967 in den Park verlegten und 1969 für Besucher öffneten. Seither wurden schrittweise weitere Gebäude hinzugefügt, darunter die Wassermühle in den späten 1990ern und die Schmiede 2019.
Der Name des Museums bezieht sich auf das Bauernhaus Früchting, das Zentrum der Anlage und ehemals Wohnhaus einer wohlhabenderen Bauernfamilie. Die Gebäude zeigen unterschiedliche Lebensbedingungen: Das Haupthaus mit besserer Ausstattung steht neben dem kleineren Kötterhaus, in dem ärmere Landarbeiter lebten, was die sozialen Unterschiede in der ländlichen Gemeinschaft widerspiegelt.
Die Außenbereiche und Fassaden aller Gebäude sind das ganze Jahr über kostenlos einsehbar, während die Innenräume hauptsächlich an Wochenenden während der wärmeren Monate geöffnet sind. Besucher können frei um die Anlage spazieren und von außen alles erkunden, oder an Demonstrationen der funktionierenden Wassermühle und Schmiede teilnehmen.
Die funktionierende Wassermühle nutzt Energie aus einem nahegelegenen Bach und wird bei Besucherterminen vorgeführt, was selten gewordene Mahlverfahren aus früheren Zeiten zeigt. Die Schmiede, die 2019 in einer umgebauten Schafscheune eroffnet wurde, demonstriert handwerkliche Techniken, die heute kaum noch praktiziert werden.
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