Wilhelm-Heinrich-Brücke, Straßenbrücke in Saarbrücken, Deutschland.
Die Wilhelm-Heinrich-Brücke ist eine Straßenbrücke über die Saar in Saarbrücken und verbindet St. Johann mit Alt-Saarbrücken. Seit der Sanierung von 2018 führt sie je Richtung einen Radstreifen, teilweise in Mittellage; dafür entfiel in beide Richtungen je eine Fahrspur.
Die heutige Brücke, Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken gewidmet, wurde 1961 von Franz-Josef Röder eingeweiht. Ihre Vorgängerin, die Kaiser-Friedrich-Brücke, eine 1910 erbaute Stahlbogenkonstruktion, wurde 1945 nach Kriegsschäden gesprengt. In der Zwischenzeit diente der Kummersteg, eine 4 Meter breite Stahlbogenbrücke für Fußgänger; nach der Eröffnung der neuen Brücke wurde er Anfang 1962 demontiert und später als Freundschaftsbrücke zwischen Kleinblittersdorf und Grosbliederstroff wiedererrichtet.
Die Brücke ist nach Wilhelm Heinrich benannt, Graf von Nassau-Saarbrücken, der im 18. Jahrhundert regierte. Sein Name steht auch auf der nahen Wilhelm-Heinrich-Straße, und die Widmung verbindet den Übergang mit dem Fürstentum, das Saarbrücken einst regierte.
Das Bauwerk wurde 2018 umfassend saniert und modernisiert, wobei auch neue Wege für Radfahrer eingebaut wurden. Die gute Ausstattung mit Verkehrswegen macht es einfach, als Fußgänger oder Radfahrer die Brücke zu queren.
Der Kummersteg wurde Anfang 1962 nach der Eröffnung der neuen Brücke demontiert und später als Freundschaftsbrücke zwischen Kleinblittersdorf und Grosbliederstroff wiedererrichtet.
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