St. Paulus, Katholische Kirche im Paulusviertel, Recklinghausen, Deutschland.
St. Paulus ist eine römisch-katholische Kirche in Recklinghausen, die 1906 als neoromanische Basilika erbaut wurde. Ihr Kirchenschiff ist das größte der Stadt, während ihr einziger Turm mit 69 Metern niedriger ist als die der Liebfrauenkirche, der Johanneskirche und der Petruskirche. Von den vorgesehenen zwei Türmen wurde nur einer gebaut.
Die Kirche wurde 1906 erbaut und dokumentiert die Entwicklung der religiösen Architektur in der industrialisierten Ruhrregion. Sie steht heute unter Denkmalschutz und verkörpert die baulichen Ambitionen der katholischen Gemeinde in dieser wachsenden Industriestadt.
Die vier Stahlglocken im Turm wurden 1923 in der Bochumer Glockengießerei gegossen und tragen die Namen Paulus, Johannes, Augustinus und Clemens mit den Schlagtönen a0, cis1, e1 und fis1. In der Kirche hängen Kreuzwegbilder von 1917 und ein Triumphkreuz von 1931, an dessen Balkenenden die vier Evangelisten sitzen.
Die Kirche liegt im Zentrum Recklinghausens; ihr 69 m hoher Turm ist niedriger als die 75 m hohen Türme von Liebfrauenkirche und Johanneskirche und als die 72 m hohe Barockhaube der Petruskirche, woran sie gut zu erkennen ist. Im Turm hängen seit 1923 vier in Bochum gegossene Stahlglocken mit den Namen Paulus, Johannes, Augustinus und Clemens.
Die Hauptorgel wurde 1930 von Franz Breil aus Dorsten mit 56 Registern auf drei Manualen und Pedal erbaut. 1980 kam eine zweite Breil-Orgel aus der Kapelle des Prosperhospitals in die Chorapsis; seit 1987 bespielt ein fünfmanualiger Spieltisch beide Werke, zusammen 70 Register.
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