Matthäikirchhof, Platz und Straße in Innenstadt, Leipzig, Deutschland
Der Matthäikirchhof ist ein Platz und eine Straße im Zentrum Leipzigs mit einer Fläche von etwa zwei Hektaren. Er liegt in der Nähe historischer Gebäude und bildet einen Übergang zwischen dem Stadtkern und angrenzenden Vierteln.
Das Gelände war ursprünglich ein Friedhof des Matthäusklosters, das 1503 gegründet wurde und jahrhundertelang die örtliche Geschichte prägte. Im 20. Jahrhundert wurde es zum Verwaltungssitz des DDR-Staatssicherheitsdienstes und erlebte damit einen drastischen Wandel seiner Nutzung.
Der Ort trägt den Namen der früheren Matthäuskirche, die hier stand und das Viertel bis zu ihrer Zerstörung prägte. Heute erinnern die Straßennamen und die Gedenkstätte an diese kirchliche Vergangenheit und an die späteren Funktionen des Platzes.
Der Platz ist öffentlich zugänglich und Fußgänger können ihn frei durchqueren; es gibt mehrere Wege für verschiedene Routen durch die Gegend. Besucher sollten beachten, dass Umbauprojekte laufend sind und das Erscheinungsbild sich verändern kann.
An dieser Stelle stand bis 1943 eines der schmalsten Häuser Leipzigs, das nur 2,5 Meter breit war und ein ungewöhnliches Zeugnis der Stadtbebauung darstellte. Das Gebäude wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört, die Geschichte dieses winzigen Hauses ist jedoch in der Erinnerung des Ortes erhalten geblieben.
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